Webgeräte im Strickmühlenmuseum

Entweder webt man mit sehr dicker Wolle (z.B. Dochtgarn) und appliziert darauf später Ornamente und sonstige Muster mit Strickschnur, oder man verwebt Strickschnur selbst.

Preiswert sind Rundwebrahmen. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Kette in Einkerbungen gelegt wird und nicht durch Löcher gefädelt werden muss, sonst hat man später so viel zu vernähen. Mein Rundwebrahmen wurde also nachträglich nummeriert und an den Löchern mit einer Säge bearbeitet, damit ich nie wieder so viele Kettfäden vernähen müssen.

Auch günstig ist der Quadratische Webrahmen, den ich wegen der Größe gerne Topflappenwebrahmen nenne. Auf ihm kann man natürlich auch rundweben.
Solche Webstücke können dann zum Applizieren genutzt werden, oder für Patchwork-Arbeiten.

Oft nutze ich das sogenannte Stäbchen-Webgerät. Dafür wird eine Leiste mit Löchern für die Stäbchen an der Tischkante befestigt. Super bequem ist das Weben aus dem Handgelenk heraus mit dem sonst eher wenig schönenn Table-Mate
Wer wie ich einen Graus davor hat, mühselig Kettfäden auf einen Schulwebrahmen aufzubäumen, wird von dieser einfachen Technik begeistert sein. . Kettfäden doppelt in der Wunschlänge zuschneiden und in die Stäbchen fädeln. Die Stäbchen werden bewebt. Sind sie voll, dann zieht man die Stäbchen hoch. Das gewebte gleitet runter auf die eingefädelte Schnur und die Stäbchen werden wieder in die Einkerbungen gesteckt für die nächste Webung.

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